Trading – Alles wissenswerte

An den internationalen Finanzmärkten, mit einem geringen Aufwand, von der Couch aus schönes Geld verdienen, ist eine tolle Sache. Und es funktioniert tatsächlich. Der Traumjob als Trader funktioniert, wenn sich der Anleger an einige Grundregeln hält und keine realitätsfremden Erwartungen an das Online Trading haben.

An dieser Stelle gibt es aber einige grundlegende Fragen, mit denen sich der zukünftige Trader auseinandersetzen sollte, gerade wenn er das erste Mal an der Börse spekuliert. Denn wichtig ist das Wissen darum, was unter Trading verstanden wird, was im Hintergrund passiert und welche Erträge realistisch sind. Darüber hinaus gibt es erfolgversprechende Werkzeuge und neuere Entwicklungen, die für den Trader durchaus interessant sind. Auf all dieses und vieles mehr sind hier Antworten zu finden.

Was genau ist eigentlich Trading?

Aus dem Englischen übersetzt, steht das Wort Trading für „Handel“ im Allgemeinen. Bezeichnet wird damit jegliche Art von Transaktion auf einem bestimmten Markt, in einer Großmarkthalle und an einer Wertpapierbörse.

Der Begriff „Trading“ wird im deutschsprachigen Raum als Oberbegriff für den aktiven Handel an den Finanzmärkten verwendet, wo Devisen, Aktien, Derivate, ETFs, Anleihen oder Terminkontrakte gehandelt werden.

Der aktive Handel bietet bei den Handelsansätzen tendenziell kurze Zeitfenster von nur einigen Monaten. Zudem werden viele Transaktionen gleichzeitig durchgeführt. Die genutzten Handelsstrategien sind daher darauf ausgelegt, kurz- und mittelfristige Marktschwankungen  auszunutzen. Daher wird beim Trading der Marktpsychologie und der Technik eine große Bedeutung beigemessen.

Einfach erklärt bedeutet Trading, dass ein Instrument wie beispielsweise eine Aktie für einen bestimmten Kurs gekauft und zu einem anderen wieder verkauft wird. Bestenfalls ist der Verkaufskurs höher als der Kaufpreis. Die Differenz der beiden Kurse ist die Rendite des Traders.

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Beim Online Trading erfolgt die Abwicklung der Transaktionen über das Internet, wo Privatanleger über geeignete Broker ihre Order platzieren. Genutzt werden kann das Online Trading mit einem geringen Zeitaufwand von jedem Rechner der Welt, zu geringen Transaktionskosten. Neben der Durchführung von Transaktionen hat der Trader auch die Möglichkeit, marktrelevante Informationen und Auswertungen zu erhalten.

Trading mit binären Optionen

Eine spannende Möglichkeit beim Trading ist der Handel mit binären Optionen, da in recht kurzer Zeit schöne Renditen erzielt werden können. Dieses gelingt sogar ohne große Erfahrungen und ist daher auch für den Einstieg in den Börsenhandel geeignet. Die üblichen Aktivposten für binäre Optionen sind Aktien, Währungen oder Rohstoffe wie Gold und Silber. Gerade bei kurzfristigen Investitionen, wie beim Handel mit binären Optionen gibt es nur:

  • Gewinn oder Verlust
  • Alles oder Nichts
  • Top oder Flop
     

Beim Handel mit binären Optionen kauft der Trader Optionen auf bestimmte Aktivpostenverträge. Durch die Kursänderung der Basiswerte kommt der Anleger in den Genuss, schöne Gewinne zu erzielen. Dafür muss sich entschieden werden, ob der Kurs der Option steigt oder fällt. Gewählt werden zudem der Basispreis und der Verfallszeitpunkt. Die Entscheidung, ob der Kurs steigt oder fällt erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl, um die richtige Prognose zu treffen. Der Handel mit Optionen wird auch als Forexhandel bezeichnet. Gehandelt wird mit:

  • Call-und Put-Optionen
  • Cash-or-Nothing Optionen
  • One-Touch Optionen
  • No-Touch Optionen
  • Double-One-Touch Optionen
  • Asset-or-Nothing Optionen
  • 60-Sekunden Optionen
     

Diese Art des Trading wird gern in Werbungen als sehr simpel verkauft, nach dem Motto „Zeigt unser Diagramm nach oben, dann kaufen und anders herum“. Man kann dabei Glück haben, um bessere Prognosen abgeben zu können gehört einiges an Wissen dazu.

Wie funktioniert das Trading an der Börse?

Der Trader kann an den großen Handelsplätzen dieser Welt als Privatanleger nicht direkt eine Order in das Handelssystem einstellen. Möglich wird der Handel nur über einen Börsenteilnehmer wie beispielsweise eine Bank oder einen Online-Broker. Über die Suchmaschine im Netz sind schnell verschiedene Trading-Plattformen gefunden. Sie stellen dem Anleger eine Ordermaske zur Verfügung. Die Kaufaufträge werden über das Internet an den Online-Broker übermittelt. Dieser prüft beim Eingang von Kaufaufträgen, ob ausreichend Liquidität im Depot oder auf dem Verrechnungskonto vorhanden ist, um den Kaufauftrag durchzuführen.

Nach der Erteilung des Orderauftrags wird die Order an den ausgewählten Börsenplatz weitergeleitet. Der wichtigste Handelsplatz für deutsche Aktien ist die elektronische Handelsplattform Xetra. Diese Plattform wird durch die Börse in Frankfurt betrieben und deckt ein Handelsvolumen von mehr als 95 % ab. Ausgeführt werden die eingehenden Orders nach bestimmten, festgelegten Regeln, die als Matching Rules bezeichnet werden. Die gewünschten Limits werden dabei berücksichtigt.

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Die Kosten für die Transaktion werden vom Broker direkt einbehalten, sobald er über die Durchführung der Transaktion informiert wurde. Der Verkaufserlös wird abzüglich der Transaktionskosten dem Wertpapierdepot des Traders gutgeschrieben. Die Transaktionskosten setzen sich aus dem Kaufpreis und der Ordergebühr zusammen.

Für den Einstieg ins Online Trading gibt es nur geringe Hürden zu nehmen. Der Privatanleger hat die Möglichkeit, pro Tag eine große Anzahl an Orders aufzugeben. Viele Trading-Plattformen bieten auch den Kauf und Verkauf von Wertpapieren innerhalb eines Handelstages an. Bezeichnet wird diese Möglichkeit als Daytrading oder Intraday Trading. Um zu sehen, ob der Online-Broker dieses anbietet, lohnt sich ein Blick in seine Bestimmungen. Mit der Eröffnung eines Depots schließt der Trader einen Dienstleistungsvertrag mit dem Online-Broker. Trading setzt neben etwas Geld nicht mehr voraus, wobei der Broker meistens ganz genau prüft mit wem er einen Vertrag eingeht (Personalausweis, Adress-Bestätigung usw.)

Profitables Trading ergibt sich, wenn ein großer Teil der Transaktionen mit einem Gewinn abschließen. Zuerst werden die Betriebskosten des Online Tradings mit den Gewinnen gedeckt. Dazu gehören neben den Transaktionskosten auch zwangläufig eintretende Verluste. Steigen die Gewinne deutlich darüber hinaus, wird Trading für den Anleger recht profitabel. 

Trading –Handwerk, Kunst oder nur eine Illusion?

Vielfach wird einerseits davon gesprochen, dass der aktive Handel mit seinen Kursschwankungen an den Finanzmärkten dem glücklichen Händchen des Traders unterliegt, wenn dieser schöne Renditen erzielt. Andererseits wird davon ausgegangen, dass durch sehr komplizierte und unberechenbare Mechanismen das Trading zum Scheitern verurteilt ist, da die Kursentwicklungen nicht vorhersehbar sind. Wäre dieses der Fall, könnte der Trader sein Geld auch beim Glücksspiel einsetzen, um dort Gewinne zu generieren.

Seit Jahrzehnten zeigt sich genau das Gegenteil. Denn mit gezielten Spekulationen auf Kursveränderungen lässt sich dauerhaft Geld verdienen, da die Kurse sich nicht zufällig verändern. Sie ändern sich nach erkennbaren Gesetzmäßigkeiten, die sich an der Börse ablesen lassen. Die Kursveränderungen gehen mit plötzlichen, unspezifischen Bewegungen einher.

Eine wichtige Grundlage für das Online Trading ist das Identifizieren von aussagekräftigen Konstellationen. Diese werden für profitable Trades genutzt. Um diese zu erkennen, benötigt der Trader analytisches Denken. Als Hilfestellung für die richtige Einschätzung und das Antizipieren der Kursbewegung ist die technische Markanalyse perfekt. Denn darauf basieren die strategischen Ansätze für das Trading. Noch so viel wissen und noch so viele technische Tools können den Kurs aber dennoch nicht voraussagen. Mit der richtigen Strategie kann man aber den wahrscheinlichen Kurs herausfinden.

Technische Analyse – Sinn und Nutzen für den Anleger

Die technische Analyse unterliegt weder den Unternehmensgewinnen noch dem Wirtschaftswachstum, sondern zielt einzig auf den Kursverlauf eines bestimmten Wertpapiers ab. Seit dem 19. Jahrhundert wird die technische Analyse angewandt. Die TA geht davon aus, dass alle relevanten Informationen bereits im Kurs enthalten sind und unterstellt, dass sich die Kurse nach einem bestimmten Muster und nach Trends bewegen und nicht durch den Zufall bestimmt sind. Die technische Analyse bietet drei große Vorteile:

  1. Sie ist leicht erlernbar.
  2. Sie lässt sich für jeden Markt anwenden und funktioniert überall gleich.
  3. Es werden nur sehr geringe Ressourcen benötigt, die vielfach für den Trader frei zur Verfügung stehen.
     

Wer die technische Analyse nutzt, erkennt schnell den Zustand des Marktes und kann die wahrscheinliche Bewegungsrichtung des Marktes ermitteln. Für Privatanleger stellen viele Broker sogenannte Chartingsoftware zur Verfügung. Durch ihre Nutzung lassen sich die meisten Werkzeuge der technischen Analyse verwenden. Über das Basiswissen informieren die Online-Broker ihre Trader mit kostenlosen Webinaren. Bestenfalls sind diese Informationen eng mit der Praxis verbunden und stellen die aktuelle Verfassung der wichtigen Handelsmärkte dar und analysieren diese. Wer diese Angebote der Broker nutzt, wird in wenigen Monaten alle grundlegenden Fertigkeiten besitzen, um die technische Analyse zu nutzen.

Online mit Trading Geld verdienen

Wer Geld mit dem Trading verdienen möchte, sollte konsequent Handelsstrategien einsetzen. Doch was sind Handelsstrategien? Sie sind ein klar definiertes Regelwerk, welches Ein- und Ausstiegssignale produziert. Die Strategien kann der Trader selber entwickeln oder aber auf den großen Bestand an Ansätzen zurückgreifen, die frei zur Verfügung stehen.

Wer noch keine Erfahrungen mit dem Entwickeln und Validieren von Strategien hat, sollte auf fertig entwickelte Ansätze zurückgreifen.

Eine Handelsstrategie basiert auf der Beobachtung von Marktsituationen. Dabei werden bestimmte Aktien ausgewählt, die über eine starke Aussage bzw. Marktentwickelung verfügen. Eine einfach umzusetzende Strategie ist die Ausbruchstrategie. Wenn der Markt einen Widerstand oder eine Chartformation durchbricht, wird eine Position eröffnet, in die sich der Markt bewegen wird. Ist die Einschätzung des Traders richtig, erhält er schöne Renditen.

Handelsstrategien sind kein Buch mit sieben Siegeln

Die Nutzung der unterschiedlichen Handelsstrategien ist problemlos durchführbar. Im ersten Schritt wird bei den Ausbruchstrategien eine Überprüfung durchgeführt. Diese kann sich auf einen ausgewählten Markt oder sogar auf mehrere, verschiedene Märkte beziehen. Relevant sind solche Märkte, wo es bereits Hinweise darauf gibt, dass ein Ausbruch bevorsteht und sich der Markt signifikant in Richtung eines Widerstands bewegt.

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Anschließend kommt die Strategie zum Einsatz. Sie legt für den Trader fest, mit welcher Konstellation die Position eröffnet wird. Liegt beispielsweise der Tagesschlusskurs des Marktes mindestens über 1%, zeichnet sich ein charakteristischer Widerstand ab. Dieses ist nicht nur ein Detail der Festlegung, sondern eine klare Definition der Trefferquote. Wenn eine Position nach dem Durchbruch des Widerstands zu früh eröffnet wird, handelt es sich dabei um einen Fehlalarm. Erfolgt der Einstieg zu spät, wird das Potenzial der jeweiligen Position geschmälert.

Die genutzten Handelsstrategien legen im Online Trading den Ein- und Ausstieg fest. Dieses erfolgt durch die Optimierung der Parameter, die auf der Grundlage von Erfahrungen beruht. Geeignete Software, wie beispielsweise die kostenlose MetaTrader verwenden Backtests. Diese simulieren mit historischen Kursverläufen die Umsetzung der Strategie und messen diese. Werden die Parameter marginal geändert, kann mit dieser Möglichkeit ermittelt werden, wie der höchste Ertrag in der Vergangenheit ausgesehen hätte. Daraus lassen sich exakte Schlussfolgerungen für zukünftige Kursverläufe ziehen. So kann der Trader festlegen, wann der geeignete Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg ist. Um bei der Eröffnung einer Position den Verlust zu begrenzen, wird ein Stop-Loss gesetzt, welches beim Erreichen des festgelegten Kursniveaus automatisch ausgelöst wird.

Trading, ohne ständig den Kurs zu beobachten

Wenn der Kurs nach dem Aktienkauf ansteigt, lässt sich das Stop-Loss-Niveau dementsprechend anheben. Dadurch lassen sich bereits angelaufene, aber noch nicht realisierte Gewinne schützen, wenn es zu einem Kursrücksetzer kommt. Neben der manuellen Anpassung hat der Trader auch die Möglichkeit ein Trailing-Stop-Loss zu installieren. Es passt eine Stop-Loss-Order an den steigenden Marktkurs an. Dieses geschieht in festgelegten Intervallen, wenn der auslösende Kurs erreicht ist.

Diese Automatisierung kann auch für den Einstieg in den Markt genutzt werden, indem eine Stop-Bye-Order erteilt wird. Wenn das festgelegte Kursniveau einer Aktie erreicht ist, wird die Kauforder ausgelöst. Beim aktiven Trading wird auch die Möglichkeit geboten, auf fallende Kurse zu spekulieren. Geboten werden dem Trader dafür unterschiedliche Instrumente, die er nutzen kann. Dazu gehören:

  • Short-Zertifikate
  • Put-Optionen
  • CFDs
  • Binäre Optionen
  • Leerkäufe
     

Automatisierter Handel mit Autopilot beim Online Trading

Die gebotene Trading-Software der unterschiedlichen Online-Broker und Trading-Plattformen sind automatisierte Handelssysteme, die automatisch Handelsstrategien umsetzen. Dafür ist weder das Login ins Depot, noch das Einschalten des Rechners notwendig. Die Handelsstrategien werden in die Programmiersparache übersetzt. Die dabei entstehenden Skripte lassen sich anschließend bei geeigneten Handelsplattformen nutzen und setzen automatisch fest umrissene Trades um. Berücksichtigt werden dabei unter anderem die dynamische Positionsgrößenbestimmung und die Verlustbegrenzung.

Für die Nutzung von automatisierten Handelssystemen benötigt der Trader keine Programmierkenntnisse, da einige Trading Plattformen für den Forex- und CFD Handel Plattformen zur Verfügung stellen, wo lediglich für die Nutzung die gewünschte Strategie ausgewählt wird. Eine große Zahl von frei nutzbaren Skripten ist beispielsweise bei MetaTrader oder Tradingview zu finden. Dabei muss aber gesagt werden, dass diese Systeme mehr oder weniger gut funktionieren. Vollautomatische Systeme konnten bislang noch nicht wirklich überzeugen. Mit einem System welches aber gute Signale gibt und einem Menschen der diese einschätzt, kann man profitabel handeln.

Social Trading – mit der Masse an der Börse handeln

Social Trading ist der neuste Trend. Denn alle Nutzer der gleichen Plattform sind gleichzeitig die Nutzer der Community. Alle Trades der Anleger werden dort anonym oder mit einem Nutznamen versehen, veröffentlicht, sodass jedes Mitglied die Trades sehen kann. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Trades der anderen mit einem Mausklick für sich selbst zu nutzen und in das Handelskonto zu kopieren. Dabei lässt sich die gewünschte Handelsgröße individuell auf die eigenen Wünsche anpassen. Die Nutzung der Trades erfolgt einzeln oder bis auf Widerruf automatisiert.

Durch Social Trading hat der Trader Zugriff auf die Trades der erfolgreichsten Mitglieder und kann diese nutzen, um sich sein eigenes Portfolio zusammenzusetzen.

Erfolgreiche Trader nutzen Skills

Durch das Internet ist der Zugang zum Trading sehr einfach. Doch reicht nicht nur ein PC mit Analysesoftware, um erfolgreich an der Börse zu handeln. Wichtig sind auch die gesetzten Ziele. Denn sie sind darauf ausgelegt, höhere Renditen zu erwirtschaften, als sie mit einer einfachen Buy & Hold – Strategie möglich sind. Wenn dieses dauerhaft gelingt, gehört der Trader zu den Erfolgreichen.

Um hohe Renditen zu erwirtschaften, wird Lernbereitschaft vorausgesetzt und bestimmte Skills benötigt. Der Trader sollte über ein fundiertes Basiswissen verfügen. Wichtig sind dabei umfangreiche Grundkenntnisse zu Derivaten und Aktien. Darüber hinaus sollten nicht nur Kenntnisse, sondern auch praktische Fähigkeiten im Bezug auf die Nutzung von technischen Analysen vorhanden sein.

Erfolgreiche Trader wissen darum, wieso sich ein Optionsschein manchmal seltsam entwickelt. Sie erkennen den vorherrschenden Trend am Markt, wichtige Unterstützungs- und Widerstandszonen sowie die unterschiedlichsten Kursinformationen. Darüber hinaus haben sie Kenntnisse über die wichtigsten Ordertypen und kennen ihre Einsatzmöglichkeiten. Ohne die Bereitschaft zu lernen, kann dieses Wissen nicht erlangt werden. Der Trader ist nicht mehr nur Konsument von Finanznachrichten, sondern steht direkt mitten im Geschehen und ist von Ereignissen an der Börse betroffen. Benötigt wird mentale Stärke und Ausdauer, denn der Trader trifft eigenverantwortlich Entscheidungen im Hinblick auf seine Finanzanlage. Erfolgreiche Anleger erzielen bei nahezu jeder Marktlage schöne Renditen, weil sie die Nerven behalten und vorausschauend spekulieren, gerade bei kurzfristigen Anlagen. Denn sie lassen sich nicht irritieren und erkennen den zu erwartenden Trend.

Grund für diesen Erfolg sind keine angeborenen Talente, sondern das Lehrgeld, welches sie zahlen mussten und das Durchhaltevermögen. Denn Trading ist eine nüchterne Angelegenheit und erfordert nüchterne Analysen und Auswertungen sowie eine ganze Menge Disziplin.

Erfolgsgeheimnisse mit schönen Renditen

Erfolgreiches Trading beruht nicht auf einer Super-Strategie. Im Grunde genommen sind die Erfolgsfaktoren ganz einfach. Denn erfolgreiche Händler halten an ihrer Handelsstrategie fest. Diese umfasst konkrete Maßnahmen zur Verlustbegrenzung. Sie ist nicht nur sinnvoll, sondern auch durch nichts zu ersetzen. Es sollte sich immer vor Augen gehalten werden, dass es keinen Anlass gibt, von der klug gewählten Strategie abzuweichen.

Wenn sich aussichtversprechende Konstellationen ergeben, werden diese durch eine gute Strategie rechtzeitig erkannt. Negative Situationen können durch Exit früh genug verlassen werden. Das Online Trading beruht auf analytischen Überlegungen, die nach Handelsschluss besser bewertet werden können, als im Eifer des Gefechts.

Wer sich dazu hinreißen lässt, ohne Strategie zu handeln, setzt auf den Zufall und erntet dadurch meist Verluste.

Beim Trading ist das oberste Gebot der Kapitalerhalt. Wer sich das erste Mal mit Trading auseinandersetzt, glaubt vielfach, dass sich ein guter Trader durch hohe Renditen auszeichnet. Ein erfolgreicher Trader handelt professionell. Er erzielt auf Dauer realistische Renditen und begrenzt dabei das Risiko. Denn auch wenn Verluste eintreten, ist das höchste Gebot der Kapitalerhalt. Wer langfristig an der Börse spekulieren möchte, muss langfristig erfolgreich sein.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Nutzung von Instrumenten und Hilfsmitteln. Dabei sollte nur auf die Besten zurückgegriffen und so viele wie möglich verwendet werden. Bei der Suche nach der passenden Handelsplattform sollte nach einem günstigen Broker Ausschau gehalten werden. Zudem ist die absehbare Handelsaktivität der individuellen Strategie zu berücksichtigen. Genutzt werden sollten zudem alle zur Verfügung stehenden Hilfsmittel, die einem als nützlich erscheinen. Dazu gehört beispielsweise der mobile Zugriff auf die Handelsplattform.

Anleger sollten an den Online-Handel keine zu hohen Erwartungen stellen, sondern Geduld und Ehrfurcht haben. Wer das erste Jahr beim Trading ohne große, schmerzhafte Verluste übersteht, verfügt über die passende Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Denn im ersten Jahr wurden nicht nur typische Anfängerfehler vermieden. In dieser Zeit haben sich die analytischen Fähigkeiten deutlich verbessert. Zudem wurden bereitgestellt Informationsquellen genauer betrachtet und sorgfältig sortiert, sodass im zweiten Jahr eine gute Grundlage bereitsteht, um schöne Renditen zu erhalten.

Stellen sich die ersten großen Gewinne ein, sollte diese als Bewährungsprobe gesehen werden. Wichtig ist, dass ein kühler Kopf behalten wird. Die Gewinne wurden nur aus einem Grund generiert. Dieser ist die genutzte Strategie. Sie sollte die Basis für den zukünftigen Erfolg darstellen, um weiterhin erfolgreich an der Börse zu handeln.

Trading Software – Apps und Programme, um das Börsengeschehen

Für erfolgreiches Trading ist eine Trading Software ein praktisches Tool, um über die Bewegungen am Finanzmarkt immer und überall auf dem Laufenden zu sein. Die Software ist mit umfangreichen Funktionen ausgestattet. Sie wird vielfach kostenlos angeboten und lässt sich perfekt für das Trading und den Forexhandel einsetzen. Zu den beliebtesten Trading-Programmen gehören MetaTrader, TraderStar, Netdania, DAXA-Chart Privat. Wobei dies eher keine Trading-Programme sind sondern eigentliche Chart-Programmen mit denen man Kurse analysieren kann.

  • MetaTrader ist die beliebteste, kostenlose Trading-Software und perfekt für den Forex- und CFD-Handel geeignet. Die kostenlose Software umfasst nicht nur Realtime-Kurse, Realtime-Charts, sondern ermöglicht auch sekundenschnelle Orderaufgaben, technische Analysen sowie die Gewinn- und Verlustanzeige in Echtzeit. Eine Order lässt sich direkt im Chart mit nur einem Klick durchführen. Es wird lediglich eine Verbindung zum Internet benötigt. MetaTrader wird nicht nur für den heimischen Rechner, sondern auch als App angeboten und kann einfach auf das mobile Endgerät heruntergeladen werden. Durch die übersichtliche Strukturierung sind alle Funktionen intuitiv bedienbar.
  • Die Trading Software TraderStar ist nicht nur vielseitig, sondern auch erweiterbar. Diese Börsensoftware bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Programmen und zeigt alle wichtigen Informationen zu Aktien, Währungen, Fonds, Indizes, Optionen und Futures detailliert auf. Um Handelsstrategien zu entwickelt, greift das Programm auf historische Werte zurück. Darüber hinaus wird dem Nutzer ein Wirtschaftskalender geboten.
  • Mit der Börsensoftware DAXA-Chart Privat kann der Trader komfortabel und übersichtlich sein Depot verwalten. Geboten wird eine aussagekräftige Chartanalyse, die sich über einen Zeitraum von 8 Jahren erstreckt. Die Charts lassen sich übereinanderlegen und ausdrucken. Die erstellten Favoritenlisten können nach fundamentalen und technischen Sortierungskriterien genutzt werden. Eine zusätzliche Funktion ist die professionelle Listenauswertung und die Kaufempfehlungen. Die kostenlose Trading Software ist bereits mit einer Datenbank versehen, die 120 ausgewählte Datensätze und Kurse der letzten 8 Jahre für den Nutzer bereithält.
     

Weitere sehr beliebte Programme sind netdania und tradingview.

Eine gute Trading Software zeichnet sich durch eine übersichtliche und einfache Bedienung aus. Ein großer Vorteil ergibt sich daraus, wenn diese Software auch als App verfügbar ist, um auch unterwegs das Geschehen am Finanzmarkt zu verfolgen und einen Trade setzen zu können. Letztendlich entscheidet sich der Trader für die Trading Software, die ihm viele Funktionen bietet und schnelle Reaktionen ermöglicht, um beim Trading schöne Renditen zu erzielen. Diese sind mit Fingerspitzengefühl, Geduld und Weitblick möglich.